Vera Hozáková




Vera Hozáková, geboren am 28.10.1917 in Tschechien, tritt 1938 in die Kommunistische Partei ein. Sie wird verhaftet, weil sie im Auftrag der Partei Kontakt zu einem bekannten, im Untergrund lebenden Kommunisten hergestellt hat. Im Januar 1942 wird sie ins Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Vera Hozáková erlebt die Befreiung, bleibt aber noch bis Ende Mai in Ravensbrück, um ihre kranken, gehunfähigen Freundinnen zu pflegen. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat heiratet sie noch im selben Jahr ihren Verlobten, der auf sie gewartet hatte. Sie bringt vier Kinder zur Welt und ist als Architektin tätig. Heute lebt sie in Hradec Kralóve. Drei Dinge, so Vera Hozáková, hätten ihr geholfen, das Konzentrationslager zu überleben: Gedichte, Freundschaften und die Hoffnung auf eine Zukunft. Alle Tonsequenzen, die in dem Projekt vorkommen, sind Auszüge aus einem Interview, das Constanze Jaiser im Dezember 1997 mit Frau Hozáková in Hradec Kralóve geführt hat.

Stimmen aus Ravensbrück   © Pat Binder